Zevs
Arbeiten
Ausstellungsliste
1977 in Saverne (Frankreich) geboren und lebt und arbeitet heute in Paris.

"Ich bin allen Kontexten gegenüber aufgeschlossen, wobei man nicht in allen Dasselbe erschaffen kann. Ich habe kein Problem damit, institutionelle Kreisläufe der Gegenwartskunst zu integrieren.
2003 wurde ich zur Sharjah Biennale 2004 der N.G.B.K nach Berlin eingeladen. Das Visual Kidnapping-Projekt zum Bespiel entstand auf der Straße, auf dem Berliner Alexanderplatz. Ich hatte die Lavazza-Frau, die auf einem riesigen Werbeplakat zu sehen war, gekidnapped und vom Eigentümer eine Lösegeldsumme von 500.000 Euro gefordert. Diese Summe steht symbolisch für den Preis, den eine so große Firma gewöhnlich für eine Werbekampagne zahlt. In einer Berliner Galerie schnitt ich der Frau dann einen Finger ab, um ihn nach Italien zu Lavazzas Firmenhauptsitz zu schicken.
Danach versteckte ich sie in den Katakomben Paris’ und stellte sie in Kunstzentren und Museen, sowie im Internet aus. Im Palais de Tokyo in Paris kaufte die Firma dann letztendlich ihr Bild zurück, indem sie eine Spende an das Museum stiftete. So kann sich ein Projekt je nach Kontext also ganz unterschiedlich entfalten."
Mehr Infos: z-e-v-s.com
Ausstellungsliste
1977 in Saverne (Frankreich) geboren und lebt und arbeitet heute in Paris.

"Ich bin allen Kontexten gegenüber aufgeschlossen, wobei man nicht in allen Dasselbe erschaffen kann. Ich habe kein Problem damit, institutionelle Kreisläufe der Gegenwartskunst zu integrieren.
2003 wurde ich zur Sharjah Biennale 2004 der N.G.B.K nach Berlin eingeladen. Das Visual Kidnapping-Projekt zum Bespiel entstand auf der Straße, auf dem Berliner Alexanderplatz. Ich hatte die Lavazza-Frau, die auf einem riesigen Werbeplakat zu sehen war, gekidnapped und vom Eigentümer eine Lösegeldsumme von 500.000 Euro gefordert. Diese Summe steht symbolisch für den Preis, den eine so große Firma gewöhnlich für eine Werbekampagne zahlt. In einer Berliner Galerie schnitt ich der Frau dann einen Finger ab, um ihn nach Italien zu Lavazzas Firmenhauptsitz zu schicken.
Danach versteckte ich sie in den Katakomben Paris’ und stellte sie in Kunstzentren und Museen, sowie im Internet aus. Im Palais de Tokyo in Paris kaufte die Firma dann letztendlich ihr Bild zurück, indem sie eine Spende an das Museum stiftete. So kann sich ein Projekt je nach Kontext also ganz unterschiedlich entfalten."
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